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Deutsches IVF-Register

Artikel

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Das Deutsche IVF-Register als Instrument der Qualitätssicherung und zur Beratung der Patienten

R. Felberbaum (1), W. Dahncke (2)
(1) Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Medizinische Universität zu Lübeck
(2) D-I-R-Bundesgeschäftsstelle Ärztekammer Schleswig-Holstein

Der Gynäkologe, Volume 33 Issue 11 (2000) pp 800-811

ISSN: 0017-5994 (printed version)
ISSN: 1433-0393 (electronic version)

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Zusammenfassung

Die Forderung der Öffentlichkeit nach Information und Transparenz in dem hochsensiblen Bereich der humanen Reproduktionsmedizin erscheint mehr als gerechtfertigt. Allein die zuverlässige Auswertung der durch die Fortpflanzungsmedizin erzielten Ergebnisse und deren öffentliche Diskussion kann es erlauben, deren gesellschaftliche Akzeptanz als sichere und erfolgreiche Behandlungsform zu erhöhen, und gleichzeitig Missverständnissen vorzubeugen. Außerdem stellt eine solche Analyse ein wertvolles Hilfsmittel zur verlässlichen Beratung der betroffenen Paare dar. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, bemühen sich nationale Register in 19 europäischen Staaten um die Datenerhebung und Datenauswertung. Für Deutschland liegen Daten zu reproduktionsmedizinischen Behandlungen seit 1982 vor. Über die Jahre hat die Zahl der teilnehmenden Zentren und die der registrierten Behandlungen dramatisch zugenommen. Auch wenn eine detailliertere Darstellung zeigen würde, dass die Ergebnisse des Deutschen IVF-Registers zum jetzigen Zeitpunkt bemerkenswert sind, so bedarf es dennoch weiterer Verbesserungen.

Eine verpflichtende vollständige Erfassung aller in Deutschland durchgeführten Behandlungen, eine vollständige Verfolgung aller erzielten Schwangerschaften und der geborenen Kinder, sowie eine neutrale Kontrolle der praktizierenden Zentren sollte das Ziel sein.

 

Abstract

The public demand for information and clarity in the highly sensitive area of human reproductive medicine is more than justified. Only after a reliable evaluation and an open discussion of the results which have been achieved will the success of these forms of treatment be socially accepted and at the same time misunderstandings prevented. Furthermore, such an analysis represents a valuable aid for reliable counseling of the couples involved. To meet this challenge, national registries in 19 European countries are collecting and evaluating pertinent data. In Germany there are records of reproductive medical treatments dating back to 1982. Over the years the number of participating centers and registered treatments has increased drastically. Although a detailed presentation of the German IVF registry data would show remarkable results, further improvement is still required.

Our goal should be to require complete data on all treatments which have been conducted in Germany, complete follow-up of all pregnancies which have been achieved and the children born of them, and a neutral control of all practicing centers.

 

Schlüsselwörter Information · Transparenz · Humane Reproduktionsmedizin · Beratung · Nationale Register

Keywords Information · Clarity · Human reproductive medicine · Counseling · National Registry

 

Online publication: October 31, 2000
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